Honorare und Kosten der AED ELIT Detektei

Louis Chevrolet sagte einst:

Die Freude über gute Qualität währt wesentlich länger, als die über einen geringen Preis.

Hier geben wir Louis Chevrolet Recht! Seit Bestehen der AED – Agentur Elit Detektei sind wir bestrebt Ihnen als zukünftigen Auftraggeber unserer Detektei eine planbare und transparente Honorarstruktur anzubieten.

Die Mehrheit unserer Mitbewerber hält sich bedeckt über die Detektivhonorare. Oder es werden Dumpingpreise weit unter 45,00 EUR pro Stunde angeboten. Bei Detekteien welche deutlich unter dem empfohlenem Satz der Berufsverbände liegen (45,00 EUR – 150,00 EUR), können Sie von einem unseriösen Unternehmen ausgehen. Zu Beginn, konnten Sie vielleicht etwas sparen jedoch erleben Sie im schlimmsten Fall bei anschließenden Gerichtsverhandlungen das böse Erwachen! Detektivkosten können in bestimmten Fällen von der Zielperson erstattungsfähig sein. Bei Ermittlungsfehlern durch unseriöse Privatdetektive erhalten Sie lediglich ein Beweismittelverbot!

Grundsätzlich ist es ratsam, vor jeder Beauftragung eine umfassende Bewertung des Sachverhaltes durchzuführen. Anhand dieser können wir den Aufwand, den Detektiv Personaleinsatz und die Detektivkosten abschätzen. Dazu wird jede Anfrage an unsere Detektei geprüft und Ihnen im Anschluss ein Angebot zur zielgerichteten Bearbeitung offeriert.

Die Dienstleistung einer Detektei, ist eine Personaldienstleistung und wird in der Regel nach tatsächlichem Aufwand berechnet. Dazu haben Sie die Möglichkeit entweder mit uns die Abrechnung nach:

Stundenabrechnung pro eingesetzter Detektivin oder eingesetzten Detektiv,
als Tagessatz pro eingesetzter Detektivin oder eingesetzten Detektiv,
sowie ein gesamt Auftragsbudget zu vereinbaren.

Auslagen wie Spesen welche Einsatzbedingt entstehen, Reisekosten wie Flüge, Übernachtung, der Einsatz spezieller Technik wie Observationsbus und verdeckte Sondertechnik werden gesondert in Rechnung gestellt. Hierüber werden Sie vorab informiert und nur nach schriftlicher Zustimmung werden wir anfallende Auslagen tätigen. Unsere Rechnungen sind aufgeschlüsselt und transparent.

Der für Ihren Auftrag anfallende Stunden-Tages- oder Auftragssatz, können wir nach einer ersten Ausgangsanalyse genauestens beziffern. In der Regel können Sie mit nachfolgenden Honorarstrukturen planen.

Stundensatz / Detektiv ab 55,00 EUR zzgl. 19% MwSt.
Tagessatz / Detektiv ab 550,00 EUR zzgl. 19% MwSt.
Einsatzkilometer / KFZ ab Einsatzort ab 0,60 EUR zzgl. 19% MwSt.
Pauschalhonorar / Auftragshonorar nach Absprache
Detektiv Standardtechnik inklusive
Detektiv Sondertechnik nach Absprache
Telefon / Portokosten inklusive

Unsere Dienstleistungsverträge sind klar und verständlich strukturiert. In diesen kann ein von Ihnen vorgegebenes maximal Budget oder auch Kostenlimit vorgegeben werden. Die Anzahl der eingesetzten Detektive, Fahrzeuge und eventueller Sondertechnik wird mit Ihnen vorab besprochen und im Detektivauftrag-/ Dienstleistungsvertrag festgehalten.

Detektivkosten sind in vielen Fällen erstattungsfähig. Ihr Anwalt berät Sie gern über die Sachlage in Ihrem konkreten Fall. Grundsätzlich gilt, dass Detektivkosten erstattungsfähig sind, wenn die Feststellungen, die im Laufe der Ermittlungen getroffen wurden, im jeweiligen Fall notwendig waren, um zur Aufklärung beizutragen und auf anderem Weg nicht erlangt werden konnten.

Um dies glaubhaft zu machen, benötigen Sie lediglich den Ermittlungsbericht und die spezifische Abrechnung. Zusätzlich müssen die prozessbezogenen Feststellungen der beteiligten Detektive die prozessuale Stellung des Auftraggebers positiv verändert haben. In folgenden Fällen ist das Honorar nach entsprechenden Gerichtsurteilen erstattungsfähig:

  • Ermittlung von „Blaumachern“ und Krankfeiern
  • Unterhaltsangelegenheiten
  • Verdeckte Videoüberwachung bei konkreter Begründung wie Warenverlust etc.
  • Schuldnersuche, wenn kostengünstigere Wege ausgeschöpft wurden

Wer zahlt die Detektivkosten. Hier ein Auszug verschiedener Urteile:

Observierung einer Exfrau bei Unterhaltsangelegenheiten. Urteil vom Oberlandesgericht Schleswig (Aktenzeichen Az.15 WF 363/04)
Die Exfrau eines Auftraggebers musste die Observierungskosten für einen Detektiv zahlen, den ihr Exmann beauftragt hatte. Der Exmann ließ seine Exfrau – die für sich Unterhalt von ihm beanspruchte – insgesamt elf Monate lang observieren, um ihr auf diese Weise ein eheähnliches Verhältnis nachzuweisen. Das eheähnliche Verhältnis bestand in der Tat, weshalb die Exfrau keinen Anspruch auf Unterhalt besaß. Die Kosten für die Arbeit des Privatdetektivs – 60.726,54 € – mussten von der Exfrau getragen werden.


Arbeitnehmer muss eventuell die Kosten für einen Detektiv tragen, der vom Arbeitgeber beauftragt wird. Urteil vom Bundesarbeitsgericht (Aktenzeichen: 8 AZR 5/97)
Laut Urteil des Arbeitsgerichts aus dem Jahr 1997 können die Kosten von Detektivarbeit, mit der ein Mitarbeiter eines Unternehmens bei konkretem Tatverdacht überführt wird, auf den Mitarbeiter übertragen werden. Die jeweilige Tat muss dafür vorsätzlich vertragswidrig sein. Im aktuellen Fall ging es darum, dass der Arbeitnehmer vorgetäuscht hatte, krank zu sein.


Ungerechtfertigte Kündigung einer Wohnung wegen Eigenbedarf – Vermieter muss unter anderem Detektivkosten zahlen. Urteil des Landgerichts Hamburg (Aktenzeichen: 38 C 110/96)
Ein Vermieter hatte seinem Mieter aus Gründen des Eigenbedarfs die Wohnung gekündigt. Der Mieter hatte Zweifel am vorgebrachten Eigenbedarf und beauftragte einen Privatdetektiv, der die Zweifel erhärten oder ausräumen sollte. Die Detektivarbeit ergab, dass der vorgegebene Eigenbedarf tatsächlich nicht bestand. Der Vermieter hatte daraufhin auch die Detektivkosten zu tragen.


Gewerbetreibende / Freiberufler können Detektivkosten absetzen. Urteil des Finanzgerichts Frankfurt (Aktenzeichen: 8 K 3370/88)
Kosten für Detektivarbeit sind für Freiberufler oder Gewerbetreibende Betriebsausgaben. Die Kosten können daher von der Steuer abgesetzt werden.


Ermittlung des Aufenthaltsortes von Schuldnern (verschiedene Gerichtsurteile)
Hier existieren unterschiedliche Urteile, die im Prinzip fast alle festlegen, dass Detektivkosten grundsätzlich dem Schuldner auferlegt werden können, dabei aber teilweise Einschränkungen machen. So urteilte etwa das Landgericht Bonn (Aktenzeichen 6 T 236/89), dass die Kosten für eine Anschriftenermittlung gerechtfertigt sind, falls etwa bei der Polizei oder beim Einwohnermeldeamt keine passenden Informationen zu erhalten sind. Ähnlich lautet das Urteil des Landgerichts Berlin (Aktenzeichen: 82 T 84/84): Die Kosten für die Detektivarbeit zur Anschriftenermittlung können erstattet werden, sofern man nicht auf eine einfachere (und kostengünstigere) Art an die Informationen kommt. Etwa in gleicher Weise urteilten das Landgericht Aachen (Aktenzeichen 5T 75/85) und das Amtsgericht Bad Hersfeld (Aktenzeichen 5 M 128/93). Einen Fall zu beurteilen, bei dem die Beauftragung eines Detektivs nach Ansicht des Gerichts übertrieben war, hatte das Landgericht Berlin (Aktenzeichen: 81 T 658/89): In diesem Fall hatte eine Gläubigerin eine Detektei beauftragt, die Anschrift eines Schuldners zu ermitteln, hätte diese aber wesentlich einfacher über das Einwohnermeldeamt erhalten können.


Vater versteckt die Kinder, Mutter lässt sie suchen, Detektivkosten werden dem Vater angelastet
Urteil vom Bundesgerichtshof Karlsruhe (Aktenzeichen VI ZR 110789) Beauftragt eine Mutter einen Detektiv, der nach ihren Kindern suchen soll, weil der Vater der Kinder die Sprösslinge versteckt, so ist diese Auftragsvergabe legitim. Der Kindesvater hat die Kosten für die Detektivarbeit zu zahlen.


Quelle: detektiv-und-detektei.de

Für weitere Fragen, steht Ihnen das Team der AED Elit Detektei sehr gern telefonisch oder persönlich zur Verfügung.